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HOFRegatta: Olympiasiegerin Natasa Janic erfüllt bei ihren Starts alle Erwartungen
Wie schon kurz berichtet, setzte die frisch gebackene zweifache Olympiasiegerin von Athen 2004, Natasa Janic vom KK Szeged mit ihrem Start bei der europaweit einmaligen Hof-Sprintregatta des Faltbootclubs Hof auf dem Quellitzsee die Krönung auf. Starteten doch neben ihr eine große Anzahl an deutschen, ungarischen, österreichischen und tschechischen Meistern und mehrfachen Welt- und Europameistern im Juniorenbereich. Viele sagen auch, die künftigen Weltmeister und Olympiasieger waren in ihrer Jugend mindestens einmal in Hof am Start. Wegen eines sich kurzfristig ergebenden Sponsoring-Termins mussten vom Veranstalter die Endläufe mit Natasa Janic vom Sonntag Nachmittag auf Samstag verlegt werden. Sie startete im Kajak-Einer und im Mixed-Zweier mit Torsten Lubisch aus Berlin, dem zur Zeit zweitschnellsten deutschen Paddler hinter dem Ausnahmeathleten Ronald Rauhe, ebenfalls Berlin. Das erste Finale stand für Natasa Janic mit Torsten Lubisch im Mixed-Zweier an. Nachdem sich die beiden im Vorlauf schon eingefahren hatten siegte das Favoritenboot auch Endlauf mit über einer Bootslänge Vorsprung vor den Booten aus Linz und Mittweida. Im Kajak-Einer setzte sich Natasa in ihrem Olympiaboot von Athen auf Bahn zwei startend gleich vom Start weg vom übrigen Feld ab und wollte die letzten 50 m das Rennen locker auslaufen lassen. Dabei hatte sie aber nicht mit der dritten der deutschen Meisterschaften Yvonne Schuring aus Kassel gerechnet. Diese war unbemerkt von Natasa auf Bahn 8 fahrend fast gleichauf liegend an sie herangepaddelt, bis die Olympiasiegerin sie bemerkte und 10 wuchtigen Paddelschlägen das Rennen mit einer halben Bootslänge Vorsprung für sich entschied. Insgesamt haben sich in fast allen Boots- und Altersklassen die Favoriten, also die Meister als Sieger durchgesetzt. Die KRV Hof-Aschafffenburg, für die Sportler/innen des veranstaltenden Faltbootclubs Hof starteten fiel durch den Gewinn von 10 Siegen, drei Zweiten und 7 dritten Plätzen bei diesen hochkarätig besetzten Feldern sehr positiv auf und belegte in der Mannschaftswertung von 56 Vereinen den fünften Rang hinter dem LVB Leipzig, KK Szeged, SSKC Mittweida und dem KC Dresden. Wobei besonders der talentierte Hofer Nachwuchs, sowohl bei den Mädchen wie bei den Buben gefiel. Wobei wieder einmal das größte Talent Melanie Gebhardt mit vier Siegen besonders im Einer, im Zweier mit Marie Throne, im Mädchenvierer mit Stefanie Weiß, Isabella Kretzer und Julia Hager sowie im Mixed-Vierer mit Stefanie Weiß und den Brüdern Kevin und Sandro Seidel besonders herausstach. Bei den Buben siegte beim Jahrgang 93 Markus Schmalz und im Vierer des Jahrgangs 94/95 Lukas Kleinfeldt mit Kevin und Sandro Seidel sowie Achim Müller aus Berlin. Ein heißes Rennen lieferte sich das Geschwisterpaar Vicky und Christoph Zettl mit dem deutschen und Europameister aus Sören Schust und seiner Partnerin Tina Schmidt aus Magdeburg, was schließlich mit Zielfotoentscheid für die Magdeburger entschieden wurde. Ein überraschend starkes Rennen zeigte die gemischte Juniorenstaffel mit dem dritten Platz in der Besetzung Vicky Zettl, Katja Seifert, Dorothe Putscher, Henning Rogler, Lorenz Pischel und Joachim Putscher. Eine weitere starke Domäne der KRV Hof-Aschaffenburg sind die Seniorenklassen. Hier siegten sowohl bei den Senioren B und C in der 4 x 100 m Staffel im Kajak-Einer die Staffeln des Veranstalters mit Hofer Lokalmatadoren Albert Müller und Hans-Peter Mayr. Bei den vielen Staffelrennen gab es wieder die erwarteten Kenterungen bei der Staffelholzübergabe, die immer für lustige Einlagen sorgten. Den Sportlern/innen wurde aber jeweils schnell durch die Einsatzgruppen der DLRG Ortsgruppe Hof geholfen. Durch die Starts im Zweiminutentakt konnten die Spitzenleistungen der einzelnen Athleten gar nicht immer von den Zuschauern gewürdigt werden, reichte doch die Zeit kaum für die Siegerehrungen, wo es immer wieder bei längerer Auswertung zu Staus kam. Nachdem bereits im Canadier-Vierer, der mit neun Booten besetzt war und von der Mannschaft des KK Szeged vor dem Riesaer SV und dem WSC Friedersdorf gewonnen wurde, welche Dynamik bei diesem Sport möglich ist, wartete jeder am Ufer auf das spannendste, schnellste und letzte Rennen der Veranstaltung bei dem sich bei Eingeweihten die Gänsehaut aufstellt. Sofort nach dem Start setzte sich die neu zusammengestellte Crew der RG Sachsen mit Schulze, Walochny, Flößel und Hoffmann an die Spitze und gaben die Führung bis ins Ziel als Überraschungssieger nicht mehr ab. Auf die Plätze zwei und drei kamen die Besetzung von der USV Jena und dem WSG Kleinheubach. Der Gewinner der letzten beiden Jahre, die Mannschaft des KK Szeged, die sich den Hattrick gewünscht hatte, musste sich mit dem für enttäuschenden vierten Platz zufrieden geben. Alles in Allem war die 13. HOF-Sprintregatta wieder ein gelungenes Ereignis, das kaum mehr steigerungsfähig ist. G.M.

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