Hof-Regatta „kalt aber geil“ das Motto galt auch für die 4 Drachenbootregatta am Untreusee in Hof. Bei widrigen Wetter mit Regen und Lufttemperaturen von unter 10 Grad im Juli wurde den Mannschaften im Captainsmeeting der Start freigestellt. Trotzdem entschlossen sich acht Teams trotzdem an den Start zugehen.
Rennsport- und Reagttaleiter Reinhard Felsen straffte die Rennreihenfolge entsprechend
auf 2 Vorläufe. Die Sieger qualifizierten sich direkt für den Endlauf, die plazierten Mannschaften bestimmten aus den Zwischenläufen die restlichen Endlaufteilnehmer.
Der Faltbootclub Hof als Veranstalter die DLRG als Streckensicherung stellten für die Teilnehmer eine Regattastrecke mit 200 mtr. und 4 Bahnen zur Verfügung. Zusätzlich zu den beiden Booten des Kletterparks Hof / Faltbootclub Hof stellten noch die Sportfreunden des Drachensportclub Pöhl ihre beiden Boote zur Verfügung.
Zum Rennbeginn um 13:00 Uhr gingen bei einer kleinen Regenpause an den Start:
Firma LAMILUX, Rehau, Firma WILO, Hof, die Freizeitmannschaft des Partnervereins aus Plauen von der Talsperre Pöhl, die „Schillikinger“ vom Schillergymnasiums Hof, Naturfreunde Hof, REHAU AG, Kletterpark Hof, E+M „die Bohrteifl“,
Schon in den Vorläufen stellte sich heraus wer dieses Jahr um den Gesamtsieg ein gewichtiges Wort mitreden wollte.
Im ersten Vorlauf war das Team von WILO als erster im Ziel.
Mit kräftigen gleichmäßigen Schlägen zog das Boot allen anderen Mannschaften davon und sicherte sich mit einer viertel Bootlänge Vorsprung den direkten Einzug in den Endlauf.
Auf die Plätze 2 und 3 kamen die Mannschaften vom Drachenbootclub Pöhl und die Schillikinger.
Im 2. Vorlauf siegte das Boot mit der gemischten Mannschaft Kletterpark Hof / Elternboot des Faltbootclub Hof vor Lamilux und der E+M Bohrteifn. Die Ehrenpreise für Platz 7 und 8 sicherten sich die Mannschaften der Naturfreunde Hof und der Rehau AG, obwohl das Boot aus Rehau auf Grund von unterschiedlichen Abeitsschichtarbeiten noch nie in einen Drachenboot gesessen und trainieren konnte.
Wie aus den letzten Jahren gelernt setzte der Veranstalter für den Zieleinlauf eine Video-auswertung ein, die auch im folgenden Zwischenlauf den Einlauf sicherstellen konnte.
Die Mannschaft aus Pöhl und das Boot des Schillergymnasium Hof lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen.Mit einen Abstand von 7 zehntel Sekunden oder 10 cm Abstand hatten die Pöhler den „Drachenkopf“ vorne.
Im von allen Mannschaften spannend erwarteten Endlauf der 4. Drachenbootregatta am Untreusee gab es einen Lauf der Spitzenklasse. Die Mannschaften von Lamilux, Kletterpark Hof, Schillergymnasium und den Sportfreunden aus Pöhl lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Bis 150 mtr. lagen alle Boote gleichauf bis sich die Mannschaft aus Pöhl mit dem besseren Endspurt durchsetzen konnte und sich den Gesamtlaufsieg sicherte. Mit dem Abstand von jeweils 30 cm kamen die Boote von WILO und dem Kletterpark Hof auf die Plätze 2 und 3. den undankbaren 4. Platz sicherte sich die Firmenmannschaft Lamilux.
Entscheidend für den Sieg sind letztendlich der Gleichschlag, die Kraft und Ausdauer der Paddlerinnen und Paddler. Dies stellte das eingespielte Team des Drachenspotclub Pöhl eindrucksvoll unter Bewies. Auch die Steuermänner konnten in diesem Jahr trotz Regens ihre 2-Tonnen-Geschosse auf Kurs halten, so dass alle Rennen problemlos über die Bühne gingen.
Im anschließenden Herausforderungsrennen um den Supercup starteten nun der Tagessieger und die Mannschaft des Faltbootclub Hof. Das Hofer Boot startete dynamisch, der Schlag war fast synchon. Bei der 150 mtr. Marke lag das Boot des FC Hof deutlich in Führung, doch dann setzten die Gegner aus Pöhl zu einen fantastischen Schlussspurt an und brachten das Hofer Nboot an den Rande einer Niederlage. Mit einen „Drachenkopf“ an Vorsprung gelang dem Boot des Faltbootclub Hof ein knapper Sieg.
Bei der Siegerehrung hob der Vorsitzende des Faltbootclubs Rolf Burger auch die hervorragende Unterstützung durch die DLRG OG Hof, durch den Kletterpark Untreusee, der Sommergaststätte Grünert und durch die Seewärter der Stadt Hof hervor und bedankte sich ganz herzlich.