Bundesverdienstkreuz für Günther Meyer

von Fritz Throne

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Günther Meyer wird mit dem Bundesverdienst-Kreuz ausgezeichnet

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat am Mittwoch den 13.09.2017 das Verdienstkreuz am Bande an Bürger aus Oberfranken überreicht. Huml betonte anlässlich der feierlichen Verleihung in Bayreuth: „Der Bundesverdienstorden ist die höchste Anerkennung der Bundesrepublik Deutschland. Mit der Auszeichnung werden Persönlichkeiten geehrt, die sich in besonderer Weise für andere Menschen einsetzen. Sie stehen beispielhaft für das soziale Gesicht unseres Landes.“

Die Ministerin händigte das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Günther Meyer aus Hof aus.

Auszug aus der Laudatio:

Seit fünf Jahrzehnten engagiert sich Günther Meyer ehrenamtlich für den Kanu-Rennsport. Auszeichnungswürdige Verdienste hat er sich dabei vor allem in der Jugendarbeit erworben. Herr Meyer ist seit 1962 aktives Mitglied des Kanu-Rennsportvereins „Faltboot-Club Hof e. V. 1932“. Viele Jahre lang war er dort als Jugendwart, Jugendtrainer und Schriftführer aktiv.

Außerdem hat er das Amt des Sportwarts übernommen und war bis 2014 leitender Trainer des Vereins. Als Sportwart hat er über Jahrzehnte die positive Entwicklung und die sportlichen Erfolge des Vereins geprägt.

Besonders beeindruckend ist, dass er viele Jugendliche über die Jahre hinweg vom Kanurennsport überzeugen konnten. Er ist nicht nur sehr sportlich, sondern hat auch ein großes Organisationstalent. Für den „Faltboot Club Hof“ hat er jährlich Wettkämpfe, Trainings- und Skilager organisiert. Nicht ohne Grund wird er von den Vereinsmitgliedern bis heute liebevoll „Mister Faltboot-Club“ genannt.

Den Kindern und Jugendlichen war Herr Meyer mehr als nur ein Trainer. Er hat nicht nur die sportlichen Fähigkeiten der jungen Menschen unterstützt, sondern sie auch bei der Entwicklung wichtiger sozialer Kompetenzen gefördert.

Außerdem hat er sich unermüdlich für die Nachwuchsförderung eingesetzt. Es freut mich sehr, dass er mit seinen „Schützlingen“ unzählige Erfolge bei bayerischen, süddeutschen und deutschen Meisterschaften feiern konnte. Eine seiner jungen Sportlerinnen konnte 1989 sogar die erste Goldmedaille für den Nachwuchs des Deutschen Kanu-Verbandes bei einer Junioren-Weltmeisterschaft gewinnen.

Darüber hinaus war er über 18 Jahre lang für den Stützpunkt Oberfranken Landestrainer des „Bayerischen Kanu-Verbandes“.

Einige seiner Ehrenämter hat er altersbedingt bereits niedergelegt. Aber so ganz hat er sich aus dem Kanurennsport noch nicht zurückgezogen und zur Ruhe gesetzt.

Noch immer ist er Hauptverantwortlicher für den sportlichen Bereich der internationalen „HofRegatta“ auf dem Quellitzsee in Tauperlitz. Mit über 1.000 Startern handelt es sich bei der Veranstaltung um die größte im Kanurennsport in Süddeutschland und eine der größten Kanusprint-Regatten in Europa mit völkerverbindendem Charakter.

Außerdem ist er noch als Bezirkssportwart im Bezirk Oberfranken und als Vizepräsident des Hofer Sportverbandes aktiv.

Weit über die Sportlerkreise hinaus genießt er einen ausgezeichneten Ruf. In großen Teilen der Hofer Bevölkerung ist er bekannt und beliebt.

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